Der Mullet für Männer, hierzulande besser bekannt als Vokuhila, ist viel mehr als nur ein Haarschnitt. Er ist ein klares Statement. Vorne kurz, hinten lang – dieses simple Prinzip hat sich zu einer der angesagtesten Frisuren entwickelt.
Warum der Mullet 2026 wieder voll im Trend liegt

Vergiss mal ganz schnell die schrägen Bilder aus den 80ern. Der moderne Mullet hat mit dem alten Klischee nicht mehr viel zu tun. Heute ist er überraschend vielseitig, stylisch und erobert die Köpfe der Männer in der Schweiz im Sturm.
Das Erfolgsgeheimnis? Seine enorme Wandelbarkeit. Statt harter Kanten setzen die Barbiere heute auf weiche Übergänge, subtile Fades und natürliche Texturen. Diese moderne Interpretation macht den Mullet für fast jeden tragbar und alltagstauglich.
Die Evolution vom 80er-Kult zum modernen Klassiker
Klar, der ursprüngliche Vokuhila aus den 70er- und 80er-Jahren, den Ikonen wie David Bowie oder Billy Ray Cyrus trugen, war vor allem eins: laut und rebellisch. Die heutigen Versionen sind da deutlich raffinierter. Sie lassen sich an jeden Haartyp und jede Gesichtsform anpassen, der Fokus liegt auf einem gepflegten, aber trotzdem lässigen Look.
Diese Entwicklung zeigt sich auch in den Zahlen. Eine Google-Analyse hat ergeben, dass der Mullet in der Schweiz mittlerweile den fünften Platz der beliebtesten Männerfrisuren einnimmt. Ein Trend, den auch Schweizer Barbiere bestätigen – die Nachfrage steigt stetig. Mehr über diese spannende Wiedergeburt liest du auf blackandwhite.ch.
Ein Schweizer Barbier bringt es auf den Punkt: «Der Vokuhila ist jetzt schon lange genug da, die Leute haben sich an den Anblick gewöhnt. Langsam trauen sich die Männer, die Haare hinten etwas länger wachsen zu lassen.»
Was den modernen Mullet auszeichnet
Der Mullet von heute ist eine echte Leinwand für deinen persönlichen Stil. Diese Merkmale machen ihn so beliebt:
- Vielseitige Übergänge: Ob ein kaum sichtbarer Taper Fade, ein knallharter Skin Fade oder ein sanfter Übergang – die Seiten lassen sich komplett individuell gestalten.
- Natürliche Textur: Statt alles glatt zu föhnen, betont der moderne Schnitt die natürliche Bewegung deines Haares. Egal ob glatt, wellig oder lockig.
- Individuelle Längen: Wie lang du die Matte im Nacken wachsen lässt, ist ganz dir überlassen. Von dezent bis auffällig ist alles drin.
Genau diese Anpassungsfähigkeit ist der Grund, warum du den Look heute überall siehst – von den Strassen Zürichs bis in deinen Instagram-Feed. Er ist kein Nischentrend mehr, sondern hat sich einen festen Platz in der Welt der Männerfrisuren erkämpft.
Wenn du noch mehr Inspiration für deinen nächsten Haarschnitt suchst, schau dir unbedingt unseren Beitrag über coole Frisuren für Männer an.
Die beliebtesten Mullet-Varianten für Männer 2026
Vergiss alles, was du über den Vokuhila der 80er-Jahre zu wissen glaubtest. Der Mullet ist zurück – und zwar vielseitiger und stylischer als je zuvor. Heute geht es nicht mehr um eine Einheitsfrisur, sondern um unzählige Interpretationen, von dezent bis extrem. Damit du genau den Mullet für Männer findest, der zu dir und deinem Leben passt, haben wir die angesagtesten Varianten für dich seziert.
Das Geheimnis eines guten modernen Mullets? Kontraste und Textur. Es ist längst nicht mehr nur «vorne kurz, hinten lang». Die eigentliche Kunst liegt im Übergang. Ob weich und fliessend oder mit einer harten Kante – die Möglichkeiten sind riesig und lassen sich perfekt auf deine Gesichtsform und deinen Haartyp abstimmen.
Der klassische Mullet
Das ist die Blaupause, der Urvater aller modernen Varianten. Der klassische Mullet besticht durch klar definierte, kürzere Seiten und deutlich längeres Haar im Nacken. Der grosse Unterschied zu den 80ern? Heute legen wir Wert auf einen sauberen Schnitt und eine gepflegte Textur, statt auf eine explodierte Haarmatte.
Dieser Stil ist perfekt für dich, wenn du ein klares Statement setzen willst, ohne gleich zu experimentell zu werden. Er kommt besonders gut bei leicht welligem Haar zur Geltung, das von Natur aus schon Bewegung und Volumen mitbringt.
Der moderne Mullet
Der moderne Mullet ist sozusagen der Alleskönner unter den Vokuhilas. Er nimmt die klassische Grundform und verfeinert sie mit weicheren Übergängen und mehr Textur im Deckhaar. Die Seiten sind oft nicht radikal kurz, sondern fliessen sanfter in die längere Nackenpartie.
Dieser Look schreit weniger «Rebell» und mehr «stilbewusst». Er ist die ideale Wahl, wenn du den Trend mitmachen, aber einen Look tragen willst, der auch im Büro problemlos durchgeht.
Der Mullet Fade
Hier treffen zwei Welten aufeinander: Der Mullet Fade kombiniert das klassische Vokuhila-Prinzip mit dem Fade, einem der beliebtesten Elemente moderner Männerhaarschnitte. Die Seiten und der untere Nackenbereich werden dabei stufenlos auf null ausrasiert.
Je nachdem, wo der Fade ansetzt, verändert sich der ganze Look:
- Low Fade: Der Übergang beginnt tief im Nacken, knapp über den Ohren. Das ist die subtile und elegante Variante.
- Mid Fade: Setzt etwa auf halber Höhe der Schläfen an und sorgt für einen deutlicheren Kontrast. Ein echter Hingucker.
- High Fade: Der Übergang startet sehr weit oben. Das Ergebnis ist ein extrem markanter und cleaner Look für Mutige.
Der Mullet Fade ist scharf, präzise und betont den Kontrast zwischen den rasierten Seiten und dem längeren Haar oben und im Nacken maximal.
Ein starker Trend in der Schweizer Barbierszene ist der sogenannte «Baby Mullet». Diese sanftere Version, bei der die Haare im Nacken nur dezent länger bleiben, wurde durch Schauspieler wie Paul Mescal bekannt. Sie gilt als perfekter Einstieg für alle, die sich langsam an die Welt der Mullets herantasten wollen.
Der Curly Mullet
Locken und der Mullet? Eine absolute Traumkombination. Der Curly Mullet macht sich die natürliche Textur und das Volumen von lockigem Haar zunutze und kreiert einen unfassbar lässigen und lebendigen Look. Die Locken im Nacken geben der Frisur eine coole Fülle und eine ungestüme Ästhetik.
Dieser Stil ist zudem ziemlich pflegeleicht. Deine Haarstruktur erledigt bereits den Grossteil der Arbeit – oft reicht schon ein wenig Lockencreme, um alles in Form zu bringen.
Der Wolf Cut Mullet
Dürfen wir vorstellen? Die wohl wildeste und trendigste Variante des Mullets. Der Wolf Cut ist eine geniale Mischung aus einem Shag-Haarschnitt der 70er und einem Vokuhila. Das Resultat: ein stark durchgestufter Look mit viel Volumen am Oberkopf und fransigen, ausgedünnten Längen im Nacken.
Der Wolf Cut ist gewollt unordentlich, texturiert und versprüht eine rockige, unangepasste Attitüde. Wenn du einen mutigen und einzigartigen Stil suchst, ist das deine Frisur. Die Schweizer Frisuren-Trends für 2026 bewegen sich ohnehin in Richtung «weicher und natürlicher», was sich auch in den sanfteren Übergängen vieler Mullet-Varianten zeigt. Mehr zu den aktuellen Männerfrisuren-Trends findest du auf 20min.ch.
Passt der Mullet wirklich zu dir?
Du liebäugelst mit einem Mullet, bist dir aber nicht sicher, ob der Schnitt überhaupt zu dir passt? Völlig verständliche Frage. Ein Mullet ist schliesslich mehr als nur eine Frisur – er ist ein Statement. Er kann deinen Typ perfekt unterstreichen oder eben komplett verändern. Die gute Nachricht: Der moderne Vokuhila ist so wandelbar, dass er mit ein paar Kniffen fast jedem steht.
Die zwei entscheidenden Punkte sind deine Gesichtsform und deine Haarstruktur. Ein guter Barbier weiss genau, wie er den Schnitt anpassen muss, um deine besten Züge hervorzuheben und kleine «Problemzonen» locker zu kaschieren. Es geht darum, die perfekte Balance zu finden – einen Look, der harmonisch und gleichzeitig markant wirkt.
Passt der Mullet zu deiner Gesichtsform?
Jedes Gesicht hat seine Eigenheiten. Mit dem richtigen Schnitt kannst du bestimmte Merkmale betonen oder geschickt ausgleichen. Und genau hier ist der Mullet ein echtes Multitalent.
Diese Tabelle hilft dir herauszufinden, welche Mullet-Variante am besten zu deiner Gesichtsform passt und welche Merkmale du betonen solltest.
| Welcher Mullet passt zu welcher Gesichtsform | |
|---|---|
| Gesichtsform | Empfohlene Mullet-Variante |
| Oval | Klassischer oder moderner Mullet, Mullet Fade |
| Rund | Mullet mit kurzem Fade an den Seiten |
| Eckig | Moderner oder langer Mullet mit weichen Übergängen |
| Herzförmig | Klassischer oder moderner Mullet mit mehr Fülle im Nacken |
Kurz gesagt: Egal ob rund, eckig oder herzförmig – mit der richtigen Anpassung findest du den Mullet, der deine Vorzüge ins beste Licht rückt und eine stimmige Silhouette schafft.
Profi-Tipp: Ein gut geschnittener Mullet kann sogar von Geheimratsecken ablenken. Eine Variante mit einem längeren, texturierten Deckhaar, das lässig nach vorne fällt, kaschiert die Stirnpartie geschickt und lenkt den Fokus auf den Rest der Frisur.
Die ideale Haarstruktur für den Mullet
Mindestens genauso wichtig wie die Gesichtsform ist dein Haartyp. Natürliche Textur ist hier dein bester Freund. Lockiges oder welliges Haar ist praktisch wie gemacht für den Mullet, da es von Natur aus Volumen und eine lässige Struktur mitbringt. Die Locken im Nacken geben dem Look eine coole, lebendige Fülle, ganz ohne Aufwand.
Aber keine Sorge, auch mit glattem oder feinem Haar musst du nicht auf den Trend verzichten. Bei glattem Haar kommt der starke Kontrast zwischen den kurzen Seiten und dem langen Nacken besonders gut zur Geltung. Hier musst du beim Styling einfach mit etwas Textur-Spray oder Wachs nachhelfen. Bei feinem Haar kann ein geschickter Stufenschnitt wahre Wunder wirken und für optisch mehr Fülle sorgen.
Die Vielseitigkeit der Frisur macht sie in der Schweiz extrem beliebt. Friseur-Experten bestätigen, dass oft Sportler, wie die Spieler der Nationalmannschaft, Trends wie den Mullet oder verschiedene Fade-Varianten unter jungen Männern populär machen. Während lockiges Haar als ideal gilt, können auch Männer mit glattem Haar den Look rocken – sie müssen nur oft etwas mehr zu Stylingprodukten greifen. Mehr über die angesagten Frisuren bei den Nati-Stars erfährst du auf Bluewin.ch.
Deinen Vokuhila jeden Tag perfekt stylen

Ein guter Schnitt ist die Basis, keine Frage. Aber erst das richtige Styling macht aus deinem Haar einen echten Vokuhila für Männer. Die gute Nachricht: Du musst kein Profi sein, um deinen Look jeden Tag aufs Neue zu rocken. Mit ein paar einfachen Tricks und den passenden Produkten gelingt dir das Styling zu Hause genauso souverän wie beim Barbier deines Vertrauens.
Die goldene Regel für jedes Styling? Starte immer mit sauberem, handtuchtrockenem Haar. Eine gründliche Haarwäsche befreit dein Haar von alten Produktrückständen, macht es griffiger und bereitet es optimal auf die nächsten Schritte vor.
Die richtigen Produkte für deinen Look
Die Regale sind voll mit Styling-Produkten, was schnell überfordern kann. Doch für einen erstklassigen Vokuhila brauchst du eigentlich nur eine Handvoll Helfer, die zu deinem Haartyp und dem gewünschten Finish passen.
- Sea-Salt-Spray: Dein bester Freund für einen lässigen, texturierten Beach-Look. Es gibt dem Haar sofort mehr Griff und ein mattes Finish – als kämst du gerade frisch vom Surfen.
- Haarwachs oder Clay: Ideal, um Struktur reinzubringen und einzelne Strähnen zu definieren. Damit erreichst du einen kontrollierten Halt, der trotzdem flexibel bleibt.
- Pomade: Willst du mehr Glanz, eine klare Definition oder sogar einen Wet-Look? Dann ist Pomade deine erste Wahl. Sie liefert starken Halt und ein sauberes, glattes Finish.
- Textur-Puder: Ein echtes Wundermittel, besonders bei feinerem Haar. Direkt am Ansatz aufgetragen, zaubert es sofortiges Volumen und sorgt für einen matten, griffigen Style.
Kleiner Tipp am Rande: Fang immer mit einer kleinen Menge an. Nachlegen kannst du bei Bedarf immer noch. Weniger ist hier definitiv mehr.
Schritt für Schritt zum perfekten Vokuhila-Styling
Mit dieser simplen Anleitung bringst du deine Frisur täglich in Topform. Das Ziel ist es, oben Volumen zu schaffen, die Textur zu betonen und den Kontrast zwischen den kurzen Seiten und dem langen Nackenhaar zu feiern.
- Vorbereitung mit Pre-Styler: Sprühe grosszügig Sea-Salt-Spray ins noch feuchte Haar. Das ist die Grundlage für Textur und einen guten Griff.
- Volumen föhnen: Jetzt kommt der Föhn ins Spiel. Föhne dein Haar trocken, am besten nur mit den Fingern oder einer Rundbürste. Für maximales Volumen am Oberkopf föhnst du die Haare einfach gegen die Wuchsrichtung. Die langen Haare im Nacken kannst du locker trocken pusten.
- Struktur und Definition: Nimm eine erbsengrosse Menge Wachs oder Clay und verreibe das Produkt gut in deinen Handflächen, bis es praktisch unsichtbar ist. Arbeite es dann ins trockene Haar ein, um das Deckhaar und die Nackenpartie zu formen.
- Das Finish: Zupf dir einzelne Strähnen so zurecht, wie du es magst – ob etwas ordentlicher oder bewusst unfertig. Für extra Halt kannst du zum Schluss alles mit einem leichten Haarspray fixieren.
Das Ziel beim modernen Vokuhila ist nicht Perfektion, sondern Charakter. Spiel mit der Textur, probier dich aus und finde heraus, was zu dir passt. Ein bewusst unordentlicher Look wirkt oft cooler als eine Frisur, an der zu lange herumgebastelt wurde.
Ein gut gestylter Vokuhila zeigt, dass du deinen Look selbstbewusst trägst. Dieses Selbstvertrauen macht die Frisur erst richtig stark. Und denk dran: Zur kompletten Körperpflege gehört mehr als nur das Kopfhaar. Während dieser Schnitt deinen Kopf schmückt, sorgt der Zähmer 2.0 für ein gepflegtes Gefühl am restlichen Körper und im Intimbereich.
Deinen Wunsch-Mullet beim Barbier richtig kommunizieren
Okay, die Entscheidung ist gefallen. Du willst es wagen. Der Mullet-Trend hat dich erwischt und du bist bereit für den Schnitt. Aber jetzt kommt der knifflige Teil: Wie erklärst du deinem Barbier ganz genau, was du dir vorstellst, ohne dass am Ende ein haariges Missverständnis entsteht?
Glaub mir, ein guter Haarschnitt beginnt immer mit der richtigen Kommunikation. Eine vage Ansage wie «vorne kurz, hinten lang» reicht da heute einfach nicht mehr aus. Der moderne Mullet lebt von seinen Details, und genau die musst du auf den Punkt bringen.
Das richtige Vokabular für den perfekten Schnitt
Damit du und dein Barbier dieselbe Sprache sprechen, schadet es nicht, ein paar Begriffe draufzuhaben. Keine Sorge, du musst kein Friseur-Lexikon auswendig lernen, aber diese paar Worte helfen ungemein, deine Vision rüberzubringen.
- Fade oder Taper: Diese beiden Begriffe beschreiben den Übergang an den Seiten. Ein Fade heisst, das Haar wird nach unten hin stufenlos kürzer, oft sogar bis auf die Haut (Skin Fade). Ein Taper ist die sanftere Variante, bei der die Haare auslaufen, aber nicht komplett auf null gekürzt werden.
- Textur: Wenn du von «Textur» sprichst, meinst du damit einen absichtlich etwas ungleichmässigen, durchgestuften Look. Das sorgt für mehr Bewegung im Haar und ein lässiges, nicht zu perfektes Finish. Das Gegenteil wäre ein ganz stumpfer, gerader Schnitt.
- Weiche vs. harte Übergänge: Ein harter Übergang schafft einen krassen Kontrast, wie man ihn zum Beispiel von einem Undercut kennt. Ein weicher Übergang hingegen verbindet die kurzen Seiten ganz fliessend mit dem längeren Deckhaar.
Mit diesen Begriffen bewaffnet, kannst du schon viel genauer sagen, ob du einen «Mullet mit einem tiefen Taper Fade und viel Textur oben» möchtest oder doch lieber einen «klassischen Mullet mit weichen Übergängen».
Der ultimative Tipp für einen gelungenen Schnitt: Bring Fotos mit! Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und nirgendwo stimmt das so sehr wie auf dem Friseurstuhl. So geht ihr auf Nummer sicher, dass ihr beide vom selben Look redet.
Mit Bildern zum Traum-Mullet
Ein Foto ist die beste Gesprächsgrundlage. Aber Achtung: Es geht nicht darum, den Look 1:1 zu kopieren. Nutze die Bilder lieber als Werkzeug, um die einzelnen Elemente zu besprechen, die dir daran gefallen.
So machst du es richtig:
- Sammle 2-3 Beispiele: Such dir ein paar Fotos von Mullets raus, die deinen Geschmack treffen. Ideal sind Bilder, die den Schnitt aus verschiedenen Winkeln zeigen (vorne, Seite, hinten).
- Analysiere, was dir gefällt: Ist es die konkrete Länge im Nacken? Der saubere Fade an den Seiten? Oder die Art, wie das obere Haar fällt?
- Kommuniziere die Details: Zeig deinem Barbier das Bild und werde konkret. Zum Beispiel: «Schau, bei dem hier gefallen mir die kurzen Seiten extrem gut, aber die Matte hinten ist mir etwas zu lang. Können wir das bei mir ein bisschen kürzer halten?»
Diese präzise Art zu kommunizieren nimmt jeden Zweifel aus dem Gespräch. Dein Barbier kann dich so auch viel besser beraten, ob die gewünschten Details überhaupt zu deiner Haarstruktur und Gesichtsform passen. Wenn du generell noch unsicher bist, wie du mit deinen Haaren umgehen sollst, gibt dir unser Ratgeber zum Haare selber schneiden für Männer ein paar nützliche Grundlagen an die Hand – auch wenn wir den Mullet-Schnitt ganz klar dem Profi überlassen würden.
Damit dein Vokuhila sitzt: Pflege-Tipps, Dos und Don'ts
Ein genialer Schnitt ist nur die halbe Miete. Was einen guten Vokuhila von einem grossartigen unterscheidet, ist die richtige Pflege. Ein gepflegter Mullet zeigt, dass du Stil hast – ein vernachlässigter sieht schnell so aus, als hättest du einen Friseurtermin verschlafen.
Mit ein paar einfachen Handgriffen und den richtigen Produkten bleibt dein Look aber immer frisch und markant. Es geht darum, die richtige Balance zu finden. Denn zu viel des Guten kann deinem Haar genauso schaden wie zu wenig Aufmerksamkeit.
Die Basics der Mullet-Pflege
Ein Mullet ist nicht komplizierter zu pflegen als andere Frisuren, er braucht nur an den richtigen Stellen etwas mehr Liebe. Das Zusammenspiel aus kurzen Seiten, strukturiertem Oberkopf und dem langen Haar im Nacken hat eben seine ganz eigenen Bedürfnisse.
Der Trick ist, die verschiedenen Bereiche gezielt zu behandeln. Die lange Mähne im Nacken neigt eher zu Trockenheit, während die Kopfhaut oben schneller fettig wird.
- Richtig waschen: Lass das tägliche Waschen sein. Das entzieht deinem Haar nur die wichtigen, natürlichen Öle. Ein Rhythmus von allen 2-3 Tagen ist perfekt. Greif am besten zu einem milden, feuchtigkeitsspendenden Shampoo.
- Conditioner ist Pflicht: Ganz besonders die langen Haare im Nacken schreien nach Feuchtigkeit. Ein guter Conditioner nach jeder Wäsche ist dein bester Freund. Er versiegelt die Haarstruktur, macht alles kämmbar und sagt Spliss den Kampf an.
- Regelmässig nachschneiden: Damit die Form knackig bleibt, kommst du um regelmässige Besuche beim Barbier nicht herum. Die Seiten und Übergänge sollten etwa alle 4–6 Wochen aufgefrischt werden, während die Spitzen im Nacken alle 8–12 Wochen einen Trim vertragen.
Ein gesunder Vokuhila fängt an der Wurzel an. Achte auf deine Kopfhaut – ist sie sauber, aber nicht ausgetrocknet, ist das die beste Basis für kräftiges Haar und verhindert Schuppen, die man bei kurzen Seiten sofort sieht.
Mullet Pflege: Die wichtigsten Dos und Don'ts
Damit du die typischen Fehler von Anfang an vermeidest, haben wir dir die wichtigsten Regeln kurz und knapp zusammengefasst. Diese Übersicht hilft dir, deinen Mullet immer in Topform zu halten.
Eine schnelle Übersicht der wichtigsten Tipps und No-Gos für die Pflege deiner Mullet-Frisur.
| Do (Empfehlung) | Don't (Vermeiden) |
|---|---|
| Regelmässig Conditioner verwenden, besonders im Nacken. | Tägliches Haarewaschen, das die Kopfhaut austrocknet. |
| Hitzeschutzspray vor dem Föhnen benutzen. | Aggressive Styling-Produkte mit hohem Alkoholgehalt. |
| Alle 4–6 Wochen die Seiten und Übergänge nachschneiden lassen. | Das lange Nackenhaar beim Stylen komplett ignorieren. |
| Auf eine gesunde Kopfhaut achten. | Zu heisses Föhnen, das Spliss und Haarbruch fördert. |
Ein gepflegter Auftritt hört aber natürlich nicht beim Kopf auf. Während der Vokuhila dein Haupt schmückt, rundet ein gepflegter Körper das Gesamtbild erst so richtig ab. Der Zähmer 2.0 von MeisterTrim ist zwar nicht für deinen Kopfhaarschnitt gedacht, aber er ist das perfekte Werkzeug für eine sichere und präzise Rasur am Körper und im Intimbereich. So sorgst du für ein rundum stimmiges Gesamtpaket.
Häufig gestellte Fragen zur Vokuhila-Frisur
Klar, so ein Vokuhila wirft Fragen auf. Wir haben die häufigsten für dich gesammelt und geben dir hier die Antworten, damit du mit voller Überzeugung zum Barbier gehen kannst – oder eben nicht.
Wie lange muss ich einen Vokuhila wachsen lassen?
Geduld ist hier das A und O. Wie lange es genau dauert, hängt natürlich davon ab, wie schnell dein Haar wächst und was deine Ausgangsfrisur ist. Im Schnitt kannst du mit 1 bis 1,5 cm pro Monat rechnen.
Startest du mit einem kurzen Schnitt, plan mal locker 3 bis 6 Monate ein. Das ist die Zeit, die es braucht, damit die Haare im Nacken die typische Vokuhila-Länge erreichen. Wichtig dabei: Lass die Seiten und den Pony zwischendurch immer wieder nachschneiden. Sonst siehst du schnell ungepflegt aus, anstatt den coolen Übergangslook zu rocken.
Passt ein Vokuhila ins Büro?
Das ist die Gretchenfrage und hängt total von deinem Job und der Firmenkultur ab. Eine pauschale Ja- oder Nein-Antwort gibt es da leider nicht.
- In kreativen oder lockeren Branchen (denk an Agenturen, Start-ups, etc.) ist ein moderner, gut geschnittener Vokuhila meist kein Problem. Eine subtile Variante wie der Baby Mullet oder einer mit Taper Fade wird heute oft als stylisch angesehen.
- In sehr konservativen Umfeldern wie Banken, Versicherungen oder Anwaltskanzleien könnte der Look dagegen als zu gewagt durchgehen.
Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, wähle eine dezentere Version. Eine, bei der der Längenunterschied nicht ganz so extrem ist. So bist du beim Trend dabei, ohne gleich Türen einzurennen.
Wie oft muss ich zum Nachschneiden?
Damit dein Vokuhila nicht zur zotteligen Matte verkommt, sind regelmässige Besuche beim Barbier deines Vertrauens Pflicht. Die kurzen Seiten und sauberen Übergänge sind das A und O für einen scharfen Look.
Wir empfehlen dir, so alle 4 bis 6 Wochen vorbeizuschauen. Dann bleiben die Seiten, der Pony und die Konturen immer top in Form. Die langen Haare im Nacken sind da entspannter – da reicht es, alle 8 bis 12 Wochen die Spitzen schneiden zu lassen, damit sie gesund bleiben und kein Spliss entsteht.
Kann ich einen Vokuhila auch mit Geheimratsecken tragen?
Aber hallo! Streich den Vokuhila bloss nicht von deiner Wunschliste. Ein guter Barbier kann den Schnitt sogar so anpassen, dass er deine Geheimratsecken nicht betont, sondern clever kaschiert.
Ein gut geschnittener Vokuhila kann sogar geschickt von Geheimratsecken ablenken. Eine Variante mit längerem, texturiertem Deckhaar, das lässig nach vorne oder zur Seite gestylt wird, kaschiert die Stirnpartie und lenkt den Fokus gekonnt auf den Rest deiner Frisur.
Am besten funktioniert das mit einer Variante, bei der das Deckhaar etwas länger bleibt und eine coole Textur bekommt. Wenn du das dann locker nach vorne oder zur Seite stylst, fallen die Stellen kaum noch auf. Auch ein kurzer, fransiger Pony kann den Blick von der Stirn ablenken. Sprich einfach offen mit deinem Friseur – er weiss genau, was zu tun ist.
Ein gepflegter Kopf ist die eine Sache, aber das Gesamtpaket muss stimmen. Während dein Vokuhila oben für das Statement sorgt, kümmert sich MeisterTrim um den Rest. Der Zähmer 2.0 ist dein perfekter Partner für eine sichere und präzise Körper- und Intimrasur. So fühlst du dich von Kopf bis Fuss einfach wohl in deiner Haut.